Dieses auf sich hören und mal hinter die Mauer der Seele schauen

Wir waren einst zusammen,
noch nie unseren Träumen so nah,
sind einfach weiter gelaufen und kamen nie am Ende der Träumen an,
denn die Zeit hat uns einfach mitgespielt,
sie hat uns all das genommen was für uns in dem Moment schön war...
Wir haben begonnen alles als selbstverständlich zunehmen,
es gab einen Punkt an dem sich nur noch einer von uns bemühte,
kämpfte bis aufs Blut um diesen Träumen nah zu bleiben und einfach weiter zu machen...
Der Moment an dem der eine aufhörte?
Ich kann ihn nicht benennen,
auch im Rückblick nicht,
wo es doch immer heißt in der Rückschau versteht man alles...
Und dann kommt bei mir dieser Moment,
meist wenn ich allein bin und abends wach liege statt zu schlafen,
in dem ich merke wenn du nicht bei mir bist wird alles so schwer,
dann ist alles leer,
und das Meer beginnt wieder zu tosen,
lässt mich immer wieder an die Zeit zurück denken und zeigt mir das es gut war wie es war,
auch wenn du etwas anderes sagst...
Es war deine Erwartung die uns trennte...
Doch wo kommt diese Erwartung her?
Was ist richtig und was ist falsch?
Das kann man nicht beantworten...
Für den einen war das was wir hatten nichts wert, für den anderen war es eine Zweckgemeinschaft, für mich war es das große Glück,
denn da war etwas was ich nicht erklären konnte...
Es war wie Plus und Minus, wie Salz im Essen, es war Schatten und Licht...
Einfach wie Magneten, etwas was man nicht erklären kann...
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Für mich bleibt es das allein sein , eine Katastrophe, für dich war es gewollt und gut so und nun ???

Ich lerne damit umzugehen, auch wenn es nicht leicht fällt, und du? Du flüchtest in Arbeit und Kontakten zu anderen Menschen, wieder auf die geheime Suche nach dem was dir fehlt...
In der Hoffnung das du keinen Schmerz mehr fühlen musst, das du deine Fassung und deine Freiheit wieder bekommst, die du auch so hattest, denn du hast all das was zwischen uns war entschieden und ich habe mich daran gewöhnt das es dein Charakter ist...

Leider habe ich es nicht geschafft dich für immer aus deinem Versteck zu holen und unseren Traum wahr werden zu lassen...
Was bleibt? Du bleibst in meinem Herzen und da kann leider auch keiner mithalten, die Erfahrung habe ich genug gemacht...
Ich habe mich daran gewöhnt das man viele Dinge im Leben nicht ändern kann, habe gelernt das es keinen Sinn hat um etwas zu kämpfen wenn der andere aufgehört hat um das selbe zu kämpfen...

Eine Beziehung beruht darauf das man den anderen liebt, das man ihn achtet, das man ihn ernst nimmt in seinen Aussagen und nicht das man immer wieder an den Worten des Menschen zweifelt, die taten des Menschen geben einen ersten Einblick ob die Worte in einen Einklang zu bringen sind, dennoch ist das nicht unbedingt dass gleiche...

Denn ich habe mittlerweile begriffen, das Worte manchmal mehr verletzen können als Taten...
Man sagt das man es schafft über alles hinweg zukommen, doch so ist es nicht, man lernt nur damit anders zu leben...

Es gab in den letzten Wochen immer wieder mal den Gedanken an die Rasierklinge, sie war so unglaublich nah, weil der seelische Schmerz einfach zu groß wurde, aber hey ich hab es geschafft dieses dumme Ding nicht anzusetzen...
Habe es geschafft weiter zu machen und meinem seelischen Druck anders Luft zu schaffen...
Doch es bleiben kritische Momente in denen ich nur zwei Gründe habe weswegen das nicht passiert...
Es sind die Kids und das Versprechen an dich dieses Ding da zu lassen wo es hingehört...
Es mag sich jetzt danach anhören das ich dich als meinen Seelenretter bezeichne, obwohl du meiner Seele weh getan hast...

Aber es war ein Versprechen was ich dir vor vielen Jahren gab und solange ich die Kraft habe mich von diesem Ding fernzuhalten, so lange werde ich das tun....
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Es ist eben das auf sich achten was ich immer wieder tu, es ist eben das was andere Menschen als depressiv bezeichnen, weil ich einen gewissen Alltag, Stress verarbeite...
Aber nein depressiv wäre etwas anderes, denn ich kann noch all die Gefühle wahrnehmen die mich umgeben, ob es die negativen oder die positiven sind...

Ich hatte einen Wunsch, Joel Brandenstein hat es in seinem Song Himmel und Hölle schön beschrieben:
" Kein Feuer dieser Erde ist mir zu heiß,
kein Weg zu dir ist mir zu weit,
kein Sturm auf dieser Erde hält mich davon ab, bei dir zu sein, wenn du nach mir fragst.
Ich reiß mich in Stücke für dich, denn du tust das selbe für mich.
Und wenn du willst, und wenn du mich lässt!
Dann geh ich mit dir durch Himmel und Hölle, damit es halb so schwer ist.
Und wenn du willst und wenn du mich lässt!
Dann halte ich dich komme was wolle in meinen Armen fest.
(...) Jeder Tag ohne dich, ist wie ein Tag ohne Licht, ich halt dich fest (...)"

Und dieser Wunsch, der hat sich in Sekundenbruchteilen geändert, denn du hast es nicht gewollt und nun lebe ich damit, auch wenn ich immer wieder an die Zeit zurück denke und auch das gehört dazu wenn man auf sich achtet, es ist nämlich "nicht weiter machen und alles vergessen"... Auf sich achten ist die Gefühle zu lassen und zu sehen, das man sich darum kümmert wie es weiter gehen kann...

Ich bin eben nicht so wie man mich einfach von aussen sieht, es ist die Mauer die nieder gerissen ist und dahinter liegt vieles verborgenes, was einfach seinen Platz einfordert und beachtet werden möchte und genau das mache ich im Moment!

26.11.16 08:31

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